Wichtiges Kulturgut
Gobyō-Haidō
1859 (Ende der Edo-Zeit)
Fünf Joch-lange Struktur
Gebäudebreite: Spannweite von 4 Dachbalken
einstöckig / einlagig
Walmdach
Die Vorderseite ist mit einem Dreiecksgiebel und die Traufe mit einem Spitzgiebel versehen
Die Rückseite ist mit einem Dreiecksgiebel versehen
mit Dachziegeln gedeckt (hongawarabuki)
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Ein ruhiger Raum
zum Gedenken des Heiligen
Das Mausoleum von Shinran Shōnin (1173–1263) befindet sich westlich der Nyoraidō. Shinran war der Begründer des Jōdo-Shinshū-Buddhismus. Shinrans sterbliche Überreste sind in mehreren Jōdo-Shinshū-Tempeln in Japan begraben – fünf seiner Zähne sind im Senjuji begraben.
Die Gobyō Haidō ist eine Halle auf dem Gelände des Mausoleums und wird für Gedenkgottesdienste genutzt. Das kleine Gebäude hat ein großes, verziertes Dach und außen ist es üppig mit kunstvollen Vogel- und Blumenschnitzereien verziert. Das Innere ist im Gegensatz schlicht und schmucklos.
Das Dach hat über dem Eingang einen geschwungenen Giebel (Karahafu), darüber sowie auf der Rückseite befinden sich steile spitze Dreiecksgiebel. Unter allen Giebeln sind Schnitzereien von Vögeln in Kiefern und Bambusdickichten sowie Chrysanthemen, Lotusblumen und Pfingstrosen. Chrysanthemen sind auf den Dachziegeln und Metallarbeiten markant. Oben auf dem Karahafu ist eine Metallskulptur eines Pfaus.
Shinran starb am 16. Januar 1262 und die Mönche besuchen die Haidō am 16. jedes Monats im Rahmen der Gedenkzeremonie für Shinran.
The mausoleum of Shinran Shōnin (1173–1263) is located to the west of the Nyoraidō. Shinran was the founder of Jōdō Shinshū Buddhism. Shinran’s physical remains are interred across a number of Jōdō Shinshū temples in Japan—five of his teeth are interred at Senjuji.
The Gobyō Haidō is a hall within the grounds of the mausoleum and is used for memorial services. The small building has a large, ornate roof, and its exterior is lavishly decorated with elaborate carvings of birds and flowers. In contrast the interior is plain and unadorned.
The roof has a curved gable (karahafu) over the entrance, and above that, as well as on the rear of the building, are steeply pointed triangular gables. Under all the gables are carvings of birds in pine trees and bamboo thickets, along with chrysanthemums, lotus flowers, and peonies. Chrysanthemums feature prominently in the roof tiles and metalwork. At the top of the karahafu is a metal sculpture of a peacock.
Shinran passed away on January 16, 1262, and the monks visit the Haidō on the sixteenth of every month as part of the memorial ceremony for Shinran.

Karahafu-Wellengiebel
Ein spezieller Dachstil mit einem Giebel, der ausgehend von der Oberkante in der Mitte auf jeder Seite in sanften Kurven abfällt.

chidori-Giebel

Shinran Shōnin
Shinran Shōnin (1173–1263), auch bekannt als Kenshin, war der Gründer der buddhistischen Jōdo-Shinshū-Sekte (Wahres Reines Land). Nach asketischen Übungen auf dem Berg Hiei studierte er senju nenbutsu, die ausschließliche Anrufung des Namens Buddhas, unter Hōnen (1133–1212). 1207 wurde er zusammen mit anderen Anhängern Hōnens vom Kaiserhof verbannt, der Hōnens Einfluss fürchtete. Shinran leistete Missionsarbeit in den Regionen Echigo und Kantō und legte in seinem Hauptwerk Kyōgyō Shinshō (Lehre, Praxis und Erleuchtung) den Glauben an Buddha Amida dar. Er predigte die Erlösung durch den Glauben und bewirkte eine Reform des japanischen Buddhismus.
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