Wichtiges Kulturgut
Chajo
1751–1829 (Zweite Hälfte der Edo-Zeit)
Länge: 18,5 m
Breite: 13,3 m
einstöckig / einlagig
Walmdach
mit Dachziegeln gedeckt (hongawarabuki)
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Ein Raum der Gastfreundschaft
der Körper und Geist wärmt
Gleich hinter dem Sanmon-Tor befindet sich der Chajo, wörtlich „ein Ort für Tee“. Er wurde von Laien, die sich um das Tempelgelände kümmern, als gemeinschaftlicher Ruhebereich genutzt. Der Stil ähnelt den anderen Gebäuden des Senjuji, mit einem großen, geschwungenen Giebel über dem Eingang. Der gewölbte Eingang führt zu einem großen Butsudan-Altar und einem Andachtsbereich. Der Innenraum des Chajo wurde 2018 renoviert und hat einen geräumigen Bereich mit Tischen und Stühlen sowie niedrigen Tischen, um direkt auf den Tatami-Matten zu sitzen. Die öffentliche Nutzung dieses Raumes wird begrüßt.
Die gegenüberliegende Seite diente der Teezubereitung mit ursprünglicher Teekochstelle und zwei riesigen eingebauten Kesseln. Auf einem der Kessel ist die Jahreszahl 1760 eingraviert. Sowohl der Herd als auch das gesamte Gebäude wurden vermutlich in diesem Jahr erbaut. In den großen Kesseln wurde bis in die 1970er Jahre Tee zubereitet und den Besuchern religiöser Gottesdienste im Senjuji serviert.
Sonneninschrift

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