Wichtiges Kulturgut
Ōgenkan
1751–1829 (Zweite Hälfte der Edo-Zeit)
Länge: 32,1 m
Breite: 10,9 m
einstöckig / einlagig
Walmdach
sangawara-Dachziegel
Mit einem Haupteingang
Walmdach
Traufe mit Spitzgiebel
mit Dachziegeln gedeckt (hongawarabuki)
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Ein Raum mit würdevoller, edler Präsenz
Dieses Gebäude dient dem Empfang hochrangiger Besucher des Tempels. Der große, geschwungene Giebel über dem Eingang weist auf das Prestige und die Nutzung für besondere Gäste hin.
Die Ōgenkan und der Otaimensho brannten 1783 nieder und die Ōgenkan wurde 1790 wieder aufgebaut. Damals lag sie östlich des Otaimensho und war nach Osten ausgerichtet. 1878 wurde sie an den heutigen Standort westlich des Otaimensho verlegt und nach Süden ausgerichtet. Sie liegt direkt vor der Shishunkan und der Umzug steht vermutlich im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für den Besuch des Meiji-Kaisers (1852–1912) im Jahr 1880.
Kaiser Meiji
Kaiser Meiji (1852–1912) war der 122. Kaiser von Japan und regierte von 1867 bis 1912. Er trieb die rasche Modernisierung mit der Meiji-Restauration voran und wurde zu einem Symbol des modernen Japans. Er förderte Systemreformen wie die Verkündung der japanischen Verfassung von 1889 und die Einrichtung des Kaiserlichen Reichstags.
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