Wichtiges Kulturgut

Gobyō-Karamon-Tor und Zaun

1830–1867 (Ende der Edo-Zeit)
Mausoleum-Karamon-Tor
Vierbeiniges Hirakaramon-Tor
Schindeln aus Japanischer Zypressenrinde
14 Joche auf der Ostseite
12 Joche auf der Westseite
Mit einem seitlichen kleinen Tor
Schindeln aus Japanischer Zypressenrinde

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御廟唐門と透塀

Ein prächtiges Tor
das Mausoleum schützend

Das Mausoleum von Shinran Shōnin (1173–1263) ist von einem Gitterzaun umgeben. Der Zaun hat zwei Tore: ein kunstvolles formelles Tor auf der Südseite und ein einfaches Tor auf der Ostseite. Das Haupttor und der Zaun sind mit japanischer Zypresse (Hinoki) gedeckt. Das Tor hat beidseitig geschwungene Giebel, der Eingang ist auf der langen, geraden Seite. Der Toreingang ist etwa 1,5 Meter breit und mit einer Doppeltür verschlossen.
Der Zaun besteht aus 27 Holzgitterabschnitten zwischen den Pfosten und ist mit einem Satteldach bedeckt. Dieser sogenannte Mizugaki-Zaun dient häufig als Grenzmarkierung für den heiligsten Teil eines Tempels oder Schreins. Neben dem komplizierten Gitterwerk sind Narzissen, Lotusblumen, Schachtelhalme und Löwenzahn eingeschnitzt. Diese Schnitzereien basieren auf dem Entwurf von Yamamoto Baiitsu (1783–1856), Meister der Vogel- und Blumenmalerei (Kachōga).
Das formelle Tor auf der Südseite des Geländes öffnet sich zur Haidō. Hinter der Haidō ist ein erhöhter, rechteckiger Grabhügel mit Shinrans Überresten. Um den Hügel herum befinden sich die Gräber der Äbte des Senjuji. Den Tempelaufzeichnungen zufolge stammt das Mausoleum von 1672. Das Tor und der Zaun wurden 1858 erbaut und zuletzt zwischen 2010 und 2012 restauriert.

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