Wichtiges Kulturgut

Karamon-Tor

1844 (Ende der Edo-Zeit)
Vier-Pfeiler Tor
spitz zulaufendes Giebeldach
Vorder- und Hintertraufe mit Spitzgiebeln versehen
Schindeln aus Japanischer Zypressenrinde

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唐門

Ein Tor erfüllt
mit Würde und Pracht

Das Karamon-Tor liegt direkt gegenüber der Nyoraidō und entspricht dem architektonischen Stil der Halle. Sein Name stammt von den geschwungenen Giebeln, den Karahafu, an der Vorder- und Rückseite. Während der Edo-Zeit (1603–1867) waren Karamon-Tore allgemein ausschließlich Daimyo, kaiserlichen Gesandten und anderen hochrangigen Personen vorbehalten. Nun ist dieses Tor öffentlich zugänglich.

Alles am Karamon-Tor soll Prestige vermitteln. Es besteht vollständig aus sorgfältig ausgewähltem, hochwertigem Zelkovenholz. Das Dach besitzt Lamellen aus japanischer Zypresse und fast jede verfügbare Oberfläche ist mit aufwendigen Schnitzereien verziert.

Die Schnitzereien zeigen Tiere, Blumen und Figuren aus den japanischen Klassikern. Die auffälligsten Schnitzereien sind chinesische Löwen, die zwischen Pfingstrosen spielen. Die Löwen haben Glasaugen, deren Weiß sich deutlich vom dunklen Holz abhebt.

Auffällig sind auch die Chrysanthemen und Kletterpflanzen an den Türen, Querbalken und unter den Giebeln. Zu den kleineren Figuren im Tor gehören Sumōringer, die das Dach zu stützen scheinen.

Der Bau des Tores dauerte 35 Jahre. Das Holz wurde 1809 gefräst, die Erdarbeiten begannen 1820 und die Zeremonie zur Anhebung des Firsts fand 1844 statt. Das Tor wurde 2010 renoviert.

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